BARF-Mythos #1 und #2

BARF-Mythos #1 und #2 "Barfen ist zu aufwendig"

Um das Thema BARFen ranken sich zahlreiche Mythen und Vorurteile. Das liegt mitunter daran, dass es sich dabei um eine individuell anpassbare und bedürfnisorientierte Ernährungsform handelt. Gerade das macht das BARFEN aber so besonders. Wir wollen mit dieser Beitragsreihe aufklären, was es mit diesen Mythen auf sich hat und uns mit den tatsächlichen Fakten beschäftigen.

Zunächst gibt es oft die Aussage "BARFen ist mir zu aufwendig". Dies bezieht sich auf den zeitlichen und auf den finanziellen Aufwand. Zu beiden Themen checken wir die Fakten.

#1 BARFen ist sehr zeitaufwändig

Diese Aussage lässt sich nicht ganz leugnen. Aber ist es beim Kochen nicht genauso? Selber zu kochen ist nun mal aufwändiger als der Griff zu Fertiggerichten, ist aber auch deutlich gesünder. So ist es auch bei eurem Fellfreund. Mit der Zeit stellt sich jedoch eine gewisse Routine ein und der Aufwand hält sich in Grenzen, da der Hund schließlich nicht jeden Tag ein neues Gericht serviert bekommt. Auch lassen sich die Rationen gut im Voraus zusammenstellen und portioniert einfrieren, sodass ihr nur hin und wieder etwas mehr Zeit für die Zubereitung einplanen müssen. Um euch die Zubereitung und das Portionieren zu erleichtern, bieten wir unsere Büffelprodukte gewürfelt und gefroren an.

Ebenso wie man beim Gassigehen viel Zeit in den Hund investiert, um seine Gesundheit zu erhalten, verhält es sich mit der Ernährung. Eine gute Ernährung ist genauso wichtig für ein gesundes und langes Leben.

 

#2 BARFen ist teurer als die herkömmliche Fütterung

Wenn man die reinen Ausgaben für das Futter betrachtet, mag sich dies auf den ersten Blick bestätigen. Doch dabei wird nicht beachtet, dass das verhältnismäßig preiswerte Trockenfutter nicht annähernd die Qualität hat wie selbst zusammengestellte Rationen. Der Fleischanteil bei industriell verarbeitetem Futter ist oft gering, der Getreideanteil umso höher.

Getreide ist zwar preiswert, steht aber normalerweise nicht auf dem alltäglichen Speiseplan von Fleischfressern und führt in zu großen Mengen auf Dauer zu übergewichtig. Mag sein, dass euer Vierbeiner das Trocken- oder Dosenfutter gerne frisst und auch einige Jahre gut verträgt, doch nicht selten treten mit der Zeit Krankheiten und Unverträglichkeiten auf. In der Regel ist spätestens hier eine Ernährungsumstellung notwendig, wodurch bereits entstandene ernährungsbedingte Schäden jedoch nicht rückgängig gemacht werden können. Häufig gehen damit zusätzliche Ausgaben für den Tierarzt einher.

Durch eine entsprechend gute Ernährung kann also auch Geld eingespart werden, da unter Umständen weniger Tierarzt-Besuche nötig sein werden.

 

Dass BARFen aufwendiger ist, bestätigt sich auf den ersten Blick. Jedoch ist es eine optimale Investition in die Gesundheit und das Wohlbefinden eures geliebten Vierbeiners. Weiterhin ist der Aufwand häufig nicht so hoch, wie er auf den ersten Blick aussieht.

Finanziell ist es zudem durchaus machbar, dass unter dem Strich mehr Euro übrig bleiben.